Apocalypso

Schnee-Eulen-Post vom 1. November 2021, hier kannst du dich für den Newsletter anmelden…

Lieber Wyld Rose-Tribe,
liebe Freunde überall auf der Welt!

So hatten wir uns die Apokalypse nicht vorgestellt, oder?
Sintfluten, Weltenbrand, Meteore und vielleicht ein paar groteske Aliens oder Ufos… So hatte es uns Hollywood doch präsentiert, nicht?
Und nun bekommen wir stattdessen die Wahrheit. Die reine Wahrheit. Über uns selbst und über die Spielchen, die wir Menschen so gespielt haben und (leider!) immer noch spielen.

Alles, was Illusion ist, wird zu Staub zermahlen. Das ist eben die Natur einer Apokalypse. Der Schleier der Lüge hebt sich und wir Menschen dürfen und müssen ansehen, welch’ Täuschungen wir brav und gehorsam erlegen sind.
Es ist ja nicht so, dass uns die Polit-Elite erst seit März 2020 ins Gesicht lügt und sich und der Pharma-Industrie (und anderen natürlich auch) auf Kosten unserer Freiheit die Taschen vollstopft. 
Es ist ja nicht so, dass wir erst seit März 2020 gehorsam und brav alles tun, was man uns in den Nachrichten (“Ihr sollt euch danach richten…”) sagt.
Und es ist ja nicht so, dass die, die die unbequeme Wahrheit auf den Tisch der Massen bringen erst seit März 2020 belächelt, verspottet und bekämpft werden.
Das alles war schon lange so.
Aber seit Frühjahr letzten Jahres dürfen wir es sehen! Wenn wir den Mut haben, die Augen aufzumachen und den Status Quo zu hinterfragen.

“Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd”, sagte einst Buffalo Bill. Davon kann auch ich ein Lied singen. Viele Freunde aus der “alten Zeit” haben mir “Adieu” gesagt, einige still & heimlich, andere offen feindselig. 
Aber so ist sie halt, die Apokalypse: Was nicht echt ist, darf nun gehen. Das betrifft Eliten, Sklavengewohnheiten (ich weiß, einige schütteln jetzt den Kopf, aber schaut euch mal um…), aber auch Familien, Freundschaften, Jahrgänge und Beziehungen. Schonungslos walzt die Apokalypse voran, uns zu Diensten, ob wir das glauben oder nicht.

Was man tun kann?
Ich empfehle aus eigener Erfahrung, zuallererst den Fernseher rauszuschmeißen. Wir haben das vor etwa 8 Jahren getan, und es war eine unserer besten Entscheidungen. Danach kommt der etwas schwierigere Part, nämlich offen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Lebe ich wirklich die Wahrheit meines Herzens? Oder beuge ich mich einer Phalanx aus Erwartungen und scheinbarer Notwendigkeiten? Weil: “Die Welt ist halt so!”
Liebe Freunde, die Welt “ist eben nicht so”. Wir haben sie “so gemacht”. Und damit haben wir auch die Macht, alles zu ändern. Alles, wirklich alles (!) auf den Prüfstand zu holen: Ist es wahr? Ist es Liebe?
Wenn die ganze Wahrheit auf den Tisch kommt (und das wird sie!), werden wir viele bittere Pillen zu schlucken haben. Und mit einem “also bitte, du Verschwörungstheoretiker, in der Schule und im TV sagen sie was anderes” kommen wir dann nicht mehr davon. Und übrigens ebensowenig mit einem “ich hab’ nur gemacht, was man mir befohlen hat”. Uns Deutschen ist dieser Satz ja noch bekannt, nicht?

Durch die Apokalypse geht jeder selbst. Jeder hat “am Ende der Tage” in sein Herz zu schauen. Da gibt es keine Ausreden oder Ausflüchte mehr. Jeder Einzelne entscheidet sich, ob er weiter in Angst & Lüge oder in Wahrheit & Liebe leben möchte. Und alle, die sich für die Liebe entscheiden, bauen gemeinsam eine neue Welt auf.
Auch mich hat die Apokalypse erwischt, natürlich. Die letzten 5 Monate hat mir das Leben links und rechts und dann wieder links mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Jedes mal fester als zuvor.
Siebenmal blieb das Auto liegen. Sechsmal umgezogen wegen undichtem Dach, Schimmelallergie, Internetausfall (blöd, wenn man Online-Seminare gibt) und vor einer Woche ob des Nachbarn, der drohte, seine Hunde würden unsere Tochter töten, wenn wir nicht aufpassen. Dazu noch Krankheit, wochenlang im Bett, furchtbare Gliederschmerzen, unsere Bank blockiert unser Konto wegen Verdachts auf Geldwäsche und einige tiefe, persönliche Ent-Täuschungen (ein schönes Wort, nicht wahr?)
Und wißt ihr was? Letzten Donnerstag, nach einer tiefen Heilzeremonie mit meiner lieben Freundin Hetty aus Perú habe ich gesagt: “Danke, liebe Apokalypse! Danke, dass du mich so nah an den Abgrund gedrängt hast, dass ich nicht mehr anders konnte, als hinab zu schauen.”
Hinab in meine eigenen Illusionen und Dramen. Hinein ins Lager der Masken, die ich mir immer noch gelegentlich aufgesetzt hatte. Danke, liebe Apokalypse, dass du mir die Bühne gezeigt hast, auf der wir unsere kleinen & großen Dramen abspulen. Danke, dass du meinem Herzen Gehör gegeben hast und ich endlich eine Entscheidung treffen durfte:
Ich spiele da nicht mehr mit!
Ich nehme meine Maske ab und trete von der Bühne ab. Keine Täuschungen mehr, keine Dramen, keine Rollenspielchen. Ich spreche ab sofort nur noch meine tiefe Herzenswahrheit aus. Ich folge meinem Gewissen und dem sanften Flüstern der Liebe. Ich setze mich noch ein wenig in die Ränge und schaue den Gestalten auf der Bühne zu. Lächle, wenn sie mich anfauchen, sofort wieder zurückzukommen, um ihnen Stichwortgeber zu sein. Und dann stehe ich irgendwann auf und verlasse das Theater der Illusionen, Hand in Hand mit der Apokalypse, die mir liebevolle Freundin war und ist.
Und ich trete hinaus in eine Welt, die aus Mitgefühl, Respekt und Freiheit erschaffen wird. Und ich werde mich über jeden freuen, der mit mir kommt.

Was wird aus denen, die im Theater bleiben und sich nicht trennen können von ihrer Rolle?
Ich weiß es nicht. Vielleicht rauscht irgendwann die Apokalypse durch den Vorhang und pulverisiert das Alte? Oder vielleicht spielen sie in alle Zeit weiter? Stücke wie “Wenn ich in Rente gehe, fange ich an zu leben” oder “In der Tagesschau haben sie gesagt, das wäre so”. Oder zwei meiner Lieblinge: “Träume sind Schäume” und “Macht mal endlich, was die Behörden euch sagen” (Dreißig Staffeln à 127 Folgen).
Ich weiß es nicht und muss es auch nicht wissen. Denn ich habe meine Entscheidung gefällt. 

Wann fällst du deine?

Liebste Grüße aus Mexiko,
Dein Oliver Wyld Rose

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